Refujuice: Ein Saft für eine Welt

Dienstag, den 29. September 2015

Immer mehr Menschen verlassen ihre Heimat. Dort herrschen Krieg, Hunger, Armut – oder es gibt andere wichtige Gründe zu gehen. Sie riskieren auf dem Weg ihr Leben, suchen Zuflucht oder wollen sich sogar ein neues Zuhause aufbauen in einem Land, das sicherer ist als ihr Heimatland. Ein Land in dem sie für sich und ihre Kinder Zukunft planen können. Manche davon schaffen es bis Deutschland.

Jeder kann etwas tun:

Angesichts der in den Medien verbreiteten Bilder wollen viele helfen und wissen nicht, was sie tun können. Einen kleinen Beitrag zu einer Willkommenskultur wollen wir, die Mosterei-Mosterei MALUS in Silkerode dazu leisten und verbinden dabei Flüchtlingsarbeit mit Landschafts- und Naturschutz.

Durch gemeinsame Sammelaktionen auf Streuobstwiesen in und um Göttingen, Herzberg und Duderstadt werden Begegnungsräume für Migranten und Deutsche geschaffen. Für das leibliche Wohl gibt es ein internationales Mitbringbüffet. Wir arbeiten eng mit regionalen Flüchtlingsinitiativen zusammen. Interessierte können sich telefonisch anmelden unter 036072 80578.

In der Mosterei MALUS in Silkerode wird der Saft dann separat gekeltert und abgefüllt. Es handelt sich um ein nicht kommerziell gestaltetes Produkt. Die Mosterei deckt lediglich die anfallenden Unkosten, organisiert Obsternte, Verarbeitung und Vermarktung und spendet 10 ct pro verkaufter Flasche an die beteiligten Flüchtlingsprojekte vor Ort. Weitere 10 ct pro Flasche zahlt der Verbraucher über einen Aufpreis pro Flasche und so entsteht ein soziales Netz von Verbrauchern, Erzeugern und Initiativen.

Der Benefiz-Apfelsaft wird unter dem Label refujuice in Cafés, Kantinen, Mensen, Kirchengemeinden und anderen Orten angeboten. Freihaus-Lieferung ist auch möglich. 

Initiator und Firmenchef Ingmar Dalchow zu diesem Projekt: In erster Linie wollten wir etwas für die Menschen machen, die in Deutschland Zuflucht suchen. Ganz nebenbei entstand dabei das Projekt refujuice. Auf der einen Seite gibt es Neuankömmlinge, die sich hier integrieren wollen und Betätigung suchen, auf der anderen Seite gibt es in unserer Region immer mehr ungenutzte Streuobstwiesen, weil sich keiner mehr darum kümmert. Die Lücke dazwischen schließen wir. So dient dieses Projekt nicht nur einer Willkommenskultur, sondern auch dem Erhalt ökologisch wertvoller Streuobstwiesen, für deren Erhalt wir uns seit Beginn unserer Tätigkeit verantwortlich fühlen. Die eigene Marke und der eigene Name machen das Projekt transparent und bekannt – und es fällt noch ein Soli-Beitrag für die wichtige regionale Flüchtlingsarbeit ab. Alles in allem ist es ein Win-win-Projekt: Alle gewinnen – niemand verliert.

Bestellen können Sie den refujuice am Besten hier .

Ein Saft für eine Welt für alle Weltenbürger.

Ihr Team der Mosterei MALUS

Der refujuice in Zahlen:

Am 25.9.2016 sammelten Flüchtlinge gemeinsam mit Aktiven der Kreuzkirchengemeinde Göttingen in Göttingen Geismar 1000 kg Äpfel. Diese wurden am 28.9.2016 gefüllt: 1005 Flaschen.

Der Saft wird derzeit in der Gastronomie und im Einzelhandel beworben, Sie erhalten ihn bereits in folgenden Lokalitäten:
- Kleiner Ratskeller (Jüdenstr., Göttingen)
- Landhaus Kemper (Buntenbock, Harz)
- Cafe INTI (Burgstr., Göttingen)
- Naturkost in der Burgstr. (Burgstr. Göttingen)
- Weltladen Göttingen (Nikolastr., Göttingen)
- Naturell (Lange Geismar Str., Göttingen)
- Lebenskunst (Marktstr., Duderstadt)
- Kreuzkirchengemeinde Göttingen (Immanuel Kant Str., Göttingen)
- Salamanca (Gartenstr., Göttingen)
- Das BIOHAUS (Benzstr., Göttingen)
- Raumklima (Hauptstr., Geismar)
- Cafe Kollektiv Kabale (Geismar Landstr. Göttingen)
- Boyer im Ostviertel (Hainholzweg, Göttingen)
- Tanja`s Bäckerei Shop (Am Kirschberge, Göttingen)

Weitere Informationen folgen.

Danke für Ihr Interesse.